Während eines mehrjährigen Optimierungsprozesses (2001–2007) haben das Tiefbauamt des Kantons Bern (TBA), lokale Vertreter und das Bundesamt für Strassen (ASTRA) in Sitzungen und Workshops die Anforderungen an den Anschluss Bienne Centre gemeinsam definiert. Da Bienne Centre in dicht besiedeltem Gebiet gebaut werden soll, stellt dieser Anschluss eine grosse Herausforderung dar, sei es städtebaulich oder verkehrlich. Zudem muss die Lärmproblematik gelöst sowie dem Umstand Rechnung getragen werden, dass das komplexe Bauwerk in schwierigem Baugrund und im Grundwasser zu liegen kommt.
Aufgrund der heute geltenden Projektierungsgrundlagen muss der Westast im Bereich des Anschlusses Bienne Centre über rund 200 m offen geführt werden. Dies führt zu einem städtebaulich anspruchsvollen Eingriff in das Stadtgefüge.
Bund und Kanton prüfen im Rahmen der weiteren Projektierungsarbeiten auch die Forderung der Gemeinden nach einer weitgehenden Überdeckung der Autobahn beim Anschluss Bienne Centre vertieft.