A5 Biel
 

Montage Tunnelbohrmaschine

Längsschnitt durch den Schild
Blick in den Schild
Tübbingeinbau
Blick in die Tunnelröhre

Tunnelbohrmaschine

Der Tunnelausbruch erfolgt mit einer Erddruck-Tunnelbohrmaschine. Anders als der konventionelle Sprengvortrieb, der vor allem in Felsformationen der Alpen angewandt wird, erlaubt diese Methode die Unterquerung von städtischen Überbauungen, wichtigen Verkehrsachsen oder Werkleitungen sowie den Vortrieb in heterogenen Gesteinsschichten mit Grundwasser, wie das im Längholztunnel zu erwarten ist.

Die 2500 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine besteht aus

  • einem kreisrunden, elektrisch angetriebenem Schneidrad, das mit vielen Schneidwerkzeugen und Rollenmeisseln bestückt ist, Bohrdurchmesser 12,6 Meter,
  • einem 11 Meter langen Stahlrohr, dem Schild, das den ausgebrochenen Hohlraum stützt,
  • einer Druckwand, wo der Aushub gesammelt und weiterverarbeitet wird,
  • einer Förderschnecke mit Förderband zum Abtransport des abgetragenen Bodens,
  • einer Druckluftschleuse für Unterhaltsarbeiten am Schneidrad,
  • Vortriebszylindern und Gelenkzylindern zum Vorpressen und zur Lenkung der Tunnelbohrmaschine bei Kurvenfahrten,
  • und einem Nachläufer, der die gesamte Energieversorgungs-, Steuerungs- und Entsorgungslogistik enthält.
Tunnelbohrmaschine


Die Tunnelbohrmaschine legt täglich rund 14 Meter zurück. Für die erste Röhre des Büttenbergtunnels ergab sich eine Bohrzeit von ca. 150 Tagen, für diejenige des Längholztunnels gut 210 Tage.

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