A5 Biel
 
Verlegung des Rollrasens
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Versuchsbaugrube

7. März 2012 – Medienmitteilung; Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

Die A5-Behördendelegation unterstützt das neue Generelle Projekt zum Westast. Die Mitwirkung erfolgt im kommenden Mai/Juni. Die Gemeinden, Organisationen und Private werden dann Gelegenheit haben, zum Projekt Stellung zu nehmen.

Die A5-Behördendelegation, mit Vertretern der Gemeindebehörden der Region, des Kantons und des Bundes, hat an ihrer jüngsten Sitzung das neue Generelle Projekt zum Westast der Autobahnumfahrung von Biel zur Mitwirkung freigegeben. Kernstücke des Projektes bilden der Anschluss Bienne Centre im Verlauf der Salzhausstrasse und der Halbanschluss Seevorstadt, der auf die Neuenburgstrasse gerichtet ist. Der Zubringer rechtes Seeufer führt via Porttunnel ins Brüggmoos. Gleichzeitig mit dem Generellen Projekt für den Westast gelangen auch die beiden Richtpläne Städtebau sowie verkehrlich flankierende Massnahmen in die Mitwirkung.

In den kommenden Wochen werden die Dossiers für die Planauflage vorbereitet. Der Beginn der Mitwirkung ist Ende Mai 2012 vorgesehen. Während 30 Tagen kann jedermann seine Meinung und seine Argumente schriftlich einbringen. Die Planauflage wird von verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen und einer Projektausstellung begleitet werden. Mit einer Genehmigung durch den Bundesrat ist frühestens im Jahr 2013 zu rechnen.

Das neue Projekt basiert auf den Vorschlägen der regionalen Arbeitsgruppe Stöckli. Diese hatte sich 2010 für die so genannte Stossrichtung 2 ausgesprochen, mit einem Vollanschluss Bienne Centre, einem Halbanschluss Seevorstadt und dem Porttunnel als Zubringer rechtes Seeufer. Gleichzeitig forderte die Arbeitsgruppe eine weitgehende Überdeckung der Autobahn beim Anschluss Bienne Centre. Bund, Kanton und die Städte Biel und Nidau haben darauf eine städtebauliche Testplanung für den Umkreis der beiden Autobahnanschlüsse durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Testplanung ergaben, dass eine vollständige Überdeckung der Autobahn im Bereich des Anschlusses Bienne Centre nur einen beschränkten städtebaulichen Wert hätte.

Aufgrund der Umweltverträglichkeitsprüfung, der städtebaulichen Vorschläge und einer Kosten-Nutzen-Analyse spricht sich die Behördendelegation für die Lösung aus, welche der Region im Mai zur Mitwirkung unterbreitet wird.

Sitzung der Begleitgruppe vom 22. November 2011

Im Rahmen der städtebaulichen Begleitplanung des A5 Westasts wurde im ersten Halbjahr 2011 eine Testplanung durchgeführt, namentlich für den Umkreis der Anschlüsse Bienne Centre und Seevorstadt. Vier Architektenteams, Fachleute sowie Behördenvertreter haben sich an diesem Ideenaustausch beteiligt. Die Ergebnisse dieser Testplanung wurden an der Sitzung der Begleitgruppe präsentiert. Mehr

Behördendelegation will Vorschlag der Region weiterverfolgen

Die Behördendelegation A5-Umfahrung Biel/Bienne will die von der Region vorgeschlagene Stossrichtung zur Realisierung des Westasts der A5-Umfahrung weiterverfolgen. Bis im Frühjahr 2012 will sie auf dieser Basis ein neues generelles Projekt ausarbeiten und der Region zur Mitwirkung unterbreiten.

Im Februar 2009 hatte die Behördendelegation A5 eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des damalige Stadtpräsidenten von Biel, Hans Stöckli, eingesetzt. Diese Arbeitsgruppe, welche sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Region zusammensetzte, erhielt den Auftrag, bis im Sommer 2010 zu bestimmen, welche Lösung die Region für den Westast der A5-Umfahrung von Biel bevorzugt. Unter den vier vorgeschlagenen Stossrichtungen hat sich die Arbeitsgruppe Ende Juni für die Stossrichtung 2 entschieden.
Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer stellte im August 2010 in Biel den Entscheid der Behördendelegation zum weiteren Vorgehen bei der Planung der A5-Umfahrung von Biel vor. Die Behördendelegation wolle die von der regionalen Arbeitsgruppe vorgeschlagene Stossrichtung 2 weiterverfolgen. Die Stossrichtung 2 sieht einen Halbanschluss "Seevorstadt" und einen Vollanschluss "Bienne Centre" vor. Das rechte Bielerseeufer wird über den Porttunnel angeschlossen. Der Porttunnel beginnt nach der Wehrbrücke in Port und endet im Bereich der Gemeindegrenze Nidau/Ipsach.
Das Projekt werde nun innerhalb dieser Leitplanken weiterentwickelt, betonte Regierungsrätin Egger-Jenzer. Die andern Stossrichtungen würden bei den weiteren Projektarbeiten nicht mehr berücksichtigt. Bund und Kanton werden im Rahmen der weiteren Projektierungsarbeiten auch die Forderung der Gemeinden nach einer weitgehenden Überdeckung der Autobahn beim Anschluss Bienne Centre vertieft prüfen. Die Umweltverträglichkeitsprüfung, die städtebauliche Begleitplanung und eine Kosten-/Nutzen-Analyse werden Hinweise geben, in welchem Umfang eine Überdeckung sinnvoll sei. Die Baudirektorin versprach, im Rahmen der Weiterbearbeitung des Projekts auch die gestalterischen Vorschläge der Gemeinden zu prüfen. Das Generelle Projekt wird voraussichtlich im Frühjar 2012 vorliegen und anschliessend zur Mitwirkung aufgelegt. Mit einem Entscheid des Bundesrates ist im Jahr 2013 zu rechnen.

Behördendelegation setzt Arbeitsgruppe ein

Die Behördendelegation A5 Umfahrung Biel/Bienne hat im Februar 2009 eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli eingesetzt. Diese muss bis im Sommer 2010 folgende Fragen beantworten:

  • Steht für die Region ein Zubringer via «Zihlunterquerung» (Anschluss an Bienne Centre) oder «Porttunnel» (Anschluss an Brüggmoos) im Vordergrund?
  • Soll auf den Anschluss Biene Centre verzichtet werden (mit Zubringer «Porttunnel» sowie vermutlich Anpassungen bei den Anschlüssen Brüggmoos und Seevorstadt)?
  • Soll gänzlich auf den Westast verzichtet werden oder ein Planungsmoratorium für mehrere Jahre erfolgen?

Versuchsbaugrube im Mühlefeldquartier

Die Arbeiten an der Versuchsbaugrube auf dem Trainingsfeld des Sportplatzes Mühlefeld sind abgeschlossen. Das Trainingsfeld ist ab 1. Juli 2010 wieder bespielbar.

Im Hinblick auf den Bau des A5 Westasts wurde im Jahr 2009 auf dem Trainingsfeld des Sportplatzes Mühlefeld eine 12m×12m×12m grosse Versuchsbaugrube ausgehoben. Zusätzlich wurde im Bereich der BTI-Abstellgleise ein Rammversuch durchgeführt.
Der Baugrund in dieser Gegend ist sehr komplex, weshalb verschiedene Bauverfahren getestet wurden. Die ausgeführten Versuche haben zu diversen, für die Fachleute sehr aufschlussreichen Erkenntnissen geführt.

Anfang 2010 wurden die Spundwände gezogen und das Trainingsfeld  wieder instand gestellt.