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Projektablauf

Das Gesamtprojekt A5 Umfahrung Biel-Bienne ist in zwei Teilprojekte aufgeteilt. Der Ostast steht kurz vor Inbetriebnahme und wird im Herbst 2017 dem Verkehr übergeben. Die Westumfahrung Biel ist in der Projektphase. Es durchläuft zurzeit das Plangenehmigungsverfahren. 


Der Spatenstich zum Ostast erfolgte nach über 30-jähriger Planungsgeschichte am 3. Dezember 2007. Die Grossbaustelle prägte während Jahren den Alltag der Menschen in Biel und in den angrenzenden Gemeinden mit. Die Eröffnung des Ostasts ist im Spätsommer 2017 vorgesehen. 

 

 

 


Weiterentwicklung und Optimierung der Westumfahrung Biel

Seit der Verabschiedung der Generellen Projekte durch den Bundesrat hat der Kanton das Projekt zur Westumfahrung Biel gemeinsam mit zahlreichen Akteuren weiterentwickelt und optimiert.


Westumfahrung Biel: Planauflage

Der Bau der Westumfahrung Biel erfordert eine rechtskräftige Genehmigung gemäss Nationalstrassengesetz. Diese erteilt das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens. Zu Beginn des Verfahrens liegt das Projekt vom 18. April 2017 bis zum 23. Mai 2017 in den Standortgemeinden öffentlich auf.

Auf der Grundlage der vom Bundesrat genehmigten Generellen Projekte hat der Kanton die Dokumente für die Planauflage vorbereitet. Die Linienführung, die Lage der Tunnelportale und die Anschlüsse wurden bereits im Rahmen der Generellen Projekte verbindlich festgelegt. Die öffentliche Planauflage gibt Aufschluss über Art, Umfang und Lage des Werkes samt allen Nebenanlagen, die Einzelheiten seiner bautechnischen Gestaltung und die Baulinien. Zudem wird die Landbeanspruchung festgelegt.

Während dreissig Tagen, vom 18. April bis zum 23. Mai 2017, kann die Bevölkerung die Unterlagen auf den Verwaltungen der Städte Biel und Nidau sowie auf jenen der Gemeinden Bellmund, Brügg, Ipsach, Leuzigen, Port, Studen und Twann-Tüscherz einsehen. Die Planauflage findet während der regulären Öffnungszeiten der Gemeinden statt.
Berechtigte haben die Möglichkeit, gegen die Projekte Einsprache beim UVEK zu erheben.

→ Ablauf Verfahren (PDF)


Westumfahrung Biel: Projektgenehmigung

Das komplexe Genehmigungsverfahren wird voraussichtlich mehrere Jahre dauern. Je nach Verlauf des Verfahrens kann mit dem Bau der Westumfahrung Biel ab 2020 gestartet werden. Die Inbetriebnahme der einzelnen Abschnitte findet gestaffelt bis voraussichtlich 2035 statt.


Westumfahrung Biel: Der Bau

Copyright Tiefbauamt Bern

Der Bau der Westumfahrung Biel mitten im Siedlungsgebiet stellt alle Beteiligten vor eine grosse Herausforderung. Der Kanton legt grossen Wert darauf, Verkehrsbehinderungen und Lärm in allen Bauphasen möglichst zu vermeiden oder gering zu halten. Dank einer gezielten Etappierung kann der Verkehr während der ganzen Bauzeit aufrechterhalten werden. Auch für den Fuss- und Fahrradverkehr sind provisorische Massnahmen vorgesehen. (Symbolbild)

Mit der Eröffnung des Ostasts konzentriert sich der Verkehr im Osten von Biel auf die Autobahn. Zahlreiche Strassenabschnitte in der Stadt, insbesondere die Nordachse und die Achse Mettstrasse-Madretschstrasse, werden entlastet und Quartiere vom Durchgangsverkehr befreit. Nach Inbetriebnahme des Westasts hebt der Kanton die Bernstrasse auf, und der Verkehr fliesst hier unterirdisch auf der neuen Autobahn.

Ein Grossteil der Bauarbeiten kann realisiert werden, ohne dass der Verkehr umgeleitet werden muss (Schrägkabelbrücke zwischen Port und Brügg, Porttunnel, Vingelztunnel, Tunnel City).


Salzhaus- und Gurnigelstrasse
Die Salzhaus- und die Gurnigelstrasse werden phasenweise gleichzeitig gesperrt sein. In dieser Zeit fliesst ein Grossteil des Verkehrs über die Keltenstrasse. Diese wird bis zur Aebistrasse verlängert. Die Zufahrt ins Einkaufszentrum Centre Bahnhof Biel-Bienne ist während der gesamten Bauzeit möglich.


Ländte- und Aarbergstrasse
Die Achse Ländtestrasse-Aarbergstrasse bleibt immer befahrbar. 


Fuss- und Fahrradverkehr
Ein besonderes Gewicht hat der Fuss- und Fahrradverkehr: Der Kanton ist bestrebt, Verbindungen, die im Zuge der Bauarbeiten unterbrochen sind, gleichwertig zu ersetzen.


Installationsplätze
Für die Realisierung des Projekts sind verschiedene Installationsplätze vorgesehen, auf denen unter anderem Material, Baumaschinen, Werkstätten und Baracken untergebracht werden. Provisorische Abschirmungen schützen die Anwohner vor Lärm. 


Strandboden
Die Bevölkerung soll den Strandboden auch während der Bauarbeiten nutzen können. Der Zugang zum See ist deshalb immer möglich; der direkt an den See angrenzende Landstreifen ist ohnehin nicht vom Projekt betroffen. Auf einem Teil der Wiese neben der Ländte- und Neuenburgerstrasse entsteht ein temporärer Installationsplatz. 


Bauzeit
Die gesamte Bauzeit erstreckt sich über mindestens 15 Jahre. In dieser Zeit wird abwechselnd auf verschiedenen lokalen Baustellen gearbeitet.

Während der Bauarbeiten ist mit Lärm und Erschütterungen im Umfeld der Installationsplätze und der Baustellen zu rechnen. Der Kanton informiert die Bevölkerung frühzeitig über lärmintensive Bauarbeiten. Zusätzliche Massnahmen zur Verringerung der Lärmbelastung sind die Minimierung der Baustellentransporte, arbeitsfreie Zeiten sowie Auflagen für den Bauverkehr.

Verkehrsphasen während des Baus