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Geschichte

Erste Ideen für die Umfahrung von Biel reichen weit zurück ins vergangene Jahrhundert. 1997 genehmigte der Bundesrat das Generelle Projekt für den Ostast, 2014 das revidierte zur Westumfahrung Biel (damals noch unter dem Begriff «Westast») inkl. Zubringer rechtes Bielerseeufer und Umfahrung Vingelz.


Ostast

Das Ausführungsprojekt Ostast wurde 2002 öffentlich aufgelegt. Zwei Jahre später genehmigte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) das Projekt (ohne Teilprojekt Brüggmoos).

50er Jahre
Erste Studien für eine Autobahn; vor allem oberirdische Lösungen werden erarbeitet.

1960
Die eidgenössischen Räte verabschieden den Netzbeschluss für die Schweizerischen Nationalstrassen, beinhaltend den Abschnitt A5 Luterbach–Yverdon.

1975
Ein erstes Generelles Projekt für die Umfahrung von Biel mit der weitgehend offenen Linienführung Strandboden-Brüggmoos-Orpund-Bözingenfeld wird öffentlich aufgelegt. Wegen zahlreicher Einsprachen wird dieses Projekt nicht weiter verfolgt.

1978
Eine Plenarkommission für die Planung der A5 im Raum Biel bestehend aus Behördendelegation und Fachkommission wird geschaffen. Ein umfangreicher partizipativer Planungsprozess beginnt.

1978–1990
Es werden umfangreiche Variantenstudien vorgenommen. Trotz grosser Anstrengungen kann kein Konsens über die Linienführung im Raum Biel gefunden werden. Uneinigkeit herrscht insbesondere in der Frage, ob eine Nord- oder eine Südumfahrung die bessere Variante sei. Im Schlussbericht empfiehlt das kantonale Tiefbauamt die Weiterbearbeitung der Südumfahrung. Der Bund entscheidet sich unter Bundesrat Adolf Ogi für diese Variante.

1994
Ein neues Generelles Projekt für die A5 Umfahrung Biel-Bienne wird öffentlich aufgelegt. Dieses ist das Resultat eines umfangreichen partizipativen Planungsprozesses.

1997
Das Generelle Projekt für den Ostast wird vom Bundesrat genehmigt.

1999–2002
Die Teilstrecke Biel Ost-Gemeindegrenze Biel/Pieterlen sowie der Verzweigung A5/A16 Bözingenfeld wird gebaut. Rechtzeitig zur Expo.02 kann die A5 zwischen den Anschlüssen Lengnau und Biel Ost und als Direktverbindung zwischen Solothurn und der Transjurane in Betrieb genommen werden.

2002
Die öffentliche Planauflage des Ausführungsprojekts Ostast findet statt.

2004
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt das Ausführungsprojekt für den Ostast (Teilprojekte Büttenberg und Längholz, ohne Teilprojekt Brüggmoos).

2006
Das Ausführungsprojekt Brüggmoos wird öffentlich aufgelegt. Es ist das Resultat eines partizipativen Planungsprozesses.

2007
Baubeginn Ostast (Tunnel Büttenberg und Längholz).

2010
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt das Ausführungsprojekt Brüggmoos.

2012
Baubeginn Verzweigung Brüggmoos.

2013
Das Generelle Projekt zum Vollanschluss Orpund wird aufgelegt.

2014
Das Generelle Projekt für den Vollanschluss Orpund wird vom Bundesrat genehmigt. Das Ausführungsprojekt zum Vollanschluss Orpund wird öffentlich aufgelegt.

2015
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) genehmigt das Ausführungsprojekt Vollanschluss Orpund.

2016
Der Bau zum Vollanschluss Orpund startet.

2017
Der A5 Ostast inklusive Vollanschluss Orpund wird am 27. Oktober dem Verkehr übergeben.


Westumfahrung Biel

2010 beauftragte die Baudirektorin des Kantons Bern eine regionale Arbeitsgruppe unter der Leitung des damaligen Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli mit der Erarbeitung einer in der Region konsolidierten Lösung für den Westast – heute ein Teilprojekt der Westumfahrung Biel. Die ersten Studien zur neuen Autobahn entstanden bereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

50er Jahre
Erste Studien für eine Autobahn; vor allem oberirdische Lösungen werden erarbeitet.

1960
Die eidgenössischen Räte verabschieden den Netzbeschluss für die Schweizerischen Nationalstrassen, beinhaltend den Abschnitt A5 Luterbach–Yverdon.

1975
Ein erstes Generelles Projekt für die Umfahrung von Biel mit der weitgehend offenen Linienführung Strandboden-Brüggmoos-Orpund-Bözingenfeld wird öffentlich aufgelegt. Wegen zahlreicher Einsprachen wird dieses Projekt nicht weiter verfolgt.

1978
Eine Plenarkommission für die Planung der A5 im Raum Biel bestehend aus Behördendelegation und Fachkommission wird geschaffen. Ein umfangreicher partizipativer Planungsprozess beginnt.

1978–1990
Es werden umfangreiche Variantenstudien vorgenommen. Trotz grosser Anstrengungen kann kein Konsens über die Linienführung im Raum Biel gefunden werden. Uneinigkeit herrscht insbesondere in der Frage, ob eine Nord- oder eine Südumfahrung die bessere Variante sei. Im Schlussbericht empfiehlt das kantonale Tiefbauamt die Weiterbearbeitung der Südumfahrung. Der Bund entscheidet sich unter Bundesrat Adolf Ogi für diese Variante.

1994
Ein neues Generelles Projekt für die A5 Umfahrung Biel-Bienne wird öffentlich aufgelegt. Dieses ist das Resultat eines umfangreichen partizipativen Planungsprozesses.

1997
Der Bundesrat weist das Generelle Projekt Westast zurück, mit dem Auftrag, alternative Linienführungen am rechten Seeufer zu prüfen (Brügg-Thielle, Lyss-Thielle).

1998
Aufgrund einer Machbarkeitsstudie des Kantons entscheidet das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Linienführungen südlich des Bielersees nicht weiter zu verfolgen.

1999
Der Bundesrat genehmigt das überarbeitete Generelle Projekt Westast.

Ab 2000
In Zusammenarbeit mit den betroffenen Städten werden Optimierungen geprüft.

2004
Neue Tunnelbau- und Lüftungsrichtlinien des Bundes treten in Kraft. Das heisst, das Generelle Projekt von 1999 ist nicht mehr normkonform.

Ab 2004
Das Tiefbauamt unterzieht den ganzen Westast einer gesamtheitlichen partizipativen Optimierung.

2007
Das Generelle Projekt zum Vingelztunnel wird aufgelegt.

2008
Eine neue Zubringervariante "Porttunnel" wird vorgeschlagen.

2009
Die Behördendelegation setzt eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des damaligen Bieler Stadtpräsidenten Hans Stöckli ein. Sie soll festlegen, welche Lösung die Region für den Westast der A5 Umfahrung Biel-Bienne bevorzugt.

2010
Die Arbeitsgruppe Stöckli beantragt die Stossrichtung 2 (Vollanschluss Bienne-Centre, Halbanschluss Biel-West Richtung Bern, Porttunnel).

2011
Basierend auf Stossrichtung 2 wird im ersten Halbjahr 2011 eine städtebauliche Testplanung durchgeführt. Die Testplanung bringt konkrete Vorschläge, wie der Anschlussbereich Bienne-Centre städtebaulich optimiert werden kann. Von einer durchgehenden Überdeckung wird abgeraten.

2012
Das neue Generelle Projekt Westast (inkl. Zubringer rechtes Bielerseeufer) wird der Bevölkerung im Frühjahr 2012 zur Mitwirkung unterbreitet. Gleichzeitig mit dem Generellen Projekt liegt je ein Richtplan zu den verkehrlichen flankierenden Massnahmen und zum Städtebau auf.

2014
Der Bundesrat genehmigt die Generellen Projekte Westast (inkl. Zubringer rechtes Bielerseeufer) und Vingelztunnel.

2016
Auf der Grundlage der vom Bundesrat genehmigten Generellen Projekte zur Westumfahrung Biel erarbeitet der Kanton Bern die Dokumente für die öffentliche Planauflage und reicht diese beim Bundesamt für Strassen ASTRA zur Prüfung ein.

2017
Die öffentliche Planauflage zum Ausführungsprojekt Westumfahrung Biel findet vom 18. April bis 23. Mai 2017 statt.